Satzung

§ 1 Name, Sitz, Zweck

  1. Der Verein führt den Namen Turn- und Sportgemeinde 1848 Ober-Ingelheim eingetragener Verein
- in Kurzform: TuS 1848 Ober-Ingelheim mit dem Sitz in Ingelheim am Rhein und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bingen eingetragen.
  2. Der Verein will unter Ausschluss politischer und konfessioneller Betätigung die plan-mäßige Pflege und Verbreitung der Leibesübungen auf der Grundlage des Amateur-gedankens fördern. Dazu gehören auch der Bau und die Unterhaltung von Sport-anlagen.
    Er besitzt durch Verleihungsurkunde des Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Darmstadt, vom 11. 5. 1879 Nr. M.d.J. 2536, Corporationsrechte.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Die Vereinsfarben sind schwarz - rot.
    Vereinsemblem ist das Stadtwappen in abgewandelter Form.
    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.  

 

§ 2 Verbandszugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Rheinhessischen Turnerbundes und damit des Deutschen Turnerbundes sowie des Sportbundes Rheinhessen und damit des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Er kann ferner Mitglied der Fachverbände aller Sportarten werden, für die er Abteilungen unterhält. Über Erwerb oder Aufgabe der Mitgliedschaft bei Fachverbänden oder entsprechenden Organisationen entscheidet der Vorstand.


§ 3 Mitgliedsarten

Der Verein besteht aus:

a)     aktiven ordentlichen Mitgliedern
b)     inaktiven ordentlichen Mitgliedern
c)     jugendlichen Mitgliedern
d)     Ehrenmitgliedern

zu a)     aktive ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr             vollendet haben und am Turn- und Spielbetrieb teilnehmen.

zu b)     inaktive Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben,         aber nicht am Turn- und Spielbetrieb teilnehmen.

zu c)     jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht         vollendet haben.

zu d)     Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den         Verein besondere Verdienst erworben haben. Sie haben alle Rechte der         Mitglieder.


§ 4 Voraussetzung der Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die die Ziele und Satzung des Vereins anerkennt und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Bewerber, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen der schriftlichen Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters.

Zur Ernennung von Ehrenmitgliedern bedarf es eines Vorstandsbeschlusses.


§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Aufnahmeanträge sind in Form einer schriftlichen Beitrittserklärung unter Angabe des Namens, Alters und der Adresse an den Vereinsvorstand zu richten.

Gegen eine Ablehnung, die vom Vorstand nicht begründet werden muss, hat der Betroffene die Möglichkeit, bei dem Schlichtungsausschuss Einspruch zu erheben. Der Einspruch ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Ablehnung schriftlich bei dem Vorstand einzulegen, der diesen unverzüglich dem Schlichtungsausschuss unter Abgabenachricht an den Betroffenen weiterzuleiten hat.

Der Schlichtungsausschuss entscheidet endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Bewerber erhält nach Zahlung der Aufnahmegebühr und dem 1. Halbjahresbeitrag auf Wunsch die Vereinssatzung. Die Aufnahme gilt rückwirkend auf das Datum der Beitrittserklärung als vollzogen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder sind berechtigt, an den für sie entsprechenden Übungsstunden und Veranstaltungen des Vereins unter Aufsicht der Übungsleiter oder der Vereinsorgane teilzunehmen und die Einrichtungen zu benutzen.

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben Sitz und Stimme in der Hauptversammlung.

Jugendliche Mitglieder haben nach Vollendung des 14. Lebensjahres Stimmrecht in allen Fragen innerhalb ihrer Abteilungen, die Jugendangelegenheiten betreffen. Das Nähere regelt die Vereins-Jugendordnung. Jugendliche Mitglieder sind nicht in den Vorstand wählbar und haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Weitere Rechte sind der Satzung zu entnehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Zweck des Vereins nach Kräften zu fördern, die Anlagen und Geräte pfleglich zu behandeln und den Beschlüssen und Anweisungen der Vereinsorgane Folge zu leisten.

Soweit der Verein durch vorsätzliches bzw. grob fahrlässiges Handeln eines Mitgliedes Schaden erleidet, ist ihm der Betreffende zur Schadensersatzleistung verpflichtet.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft    

1. Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch freiwilligen Austritt
b) durch Ausschluss
c) durch Tod
d) durch Auflösung des Vereins

    zu a)    Der freiwillige Austritt ist nur zum 30. 6. bzw. 31. 12. des   Geschäftsjahres         zulässig und ist dem Vorstand spätestens drei Monate vor Austrittsdatum         schriftlich anzuzeigen.

    zu b)     Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Mehrheitsbeschluss des             Gesamtvorstandes erfolgen, wenn das Mitglied

    aa) ...     durch sein Verhalten dem Ansehen und den Interessen des Vereins schadet,

    bb) ...     gegen die Satzungen oder die Beschlüsse des Vereins oder seiner Organe         schuldhaft grob verstößt,

    cc) ...     mit der Zahlung der Monatsbeiträge mehr als 3 Monate in Verzug ist und         trotz Aufforderung seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt. Der             Zahlungsaufforderung muss ein Hinweis auf einen möglichen Ausschluss         beigefügt sein.

Der Ausschluss-Beschluss muss dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Gegen den Beschluss kann der Betroffene innerhalb 4 Wochen nach Zustellung schriftlich bei dem Schlichtungsausschuss Beschwerde einlegen, welcher endgültig entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2. Der Ausscheidende hat keinen Anspruch auf Vereinsvermögen.

§ 8 Beiträge

Art und Höhe der Beiträge sowie die Höhe der einmaligen Aufnahmegebühr werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit festgelegt.

Der Beitrag ist als Halbjahresbetrag im Voraus zu entrichten und ist eine Bringschuld.

Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit.

Der Vorstand kann in Sonderfällen auf Antrag den Vereinsbeitrag für höchstens ein Geschäftsjahr nach billigem Ermessen erlassen, ermäßigen oder bei vorübergehender Abwesenheit des Mitgliedes aussetzen.


§ 9 Ehrungen

Ehrungen werden durch den Gesamtvorstand beschlossen.

Für langjährige treue Mitgliedschaft wird

    a) nach 25 Jahren die silberne
    b) nach 50 Jahren die goldene Ehrennadel verliehen.

Die Mitgliedschaft zwischen dem 14. und dem 18. Lebensjahr wird angerechnet.

Die Verleihung einer Ehrengabe an Nichtmitglieder setzt eine langjährige und wesentliche Förderung des Vereins voraus und soll dem zu Ehrenden anlässlich eines persönlichen Anlasses überreicht werden.

Der Antrag hierfür wird vom geschäftsführenden Vorstand in einer Sitzung ausführlich besprochen und vom Gesamtvorstand beschlossen.


§ 10 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

1.    die Mitgliederversammlung
2.    der Vorstand - bestehend aus

a)    dem geschäftsführenden Vorstand
b)    dem Gesamtvorstand

3.    die Kassenprüfer
4.    der Schlichtungsausschuss

zu 2a: der geschäftsführende Vorstand besteht aus

a)     dem 1. Vorsitzenden
b)     dem 2. Vorsitzenden
c)     dem 1. Wirtschaftsführer
d)     dem Oberturnwart
e)     dem 1. Beisitzer
f)     dem 2. Beisitzer

zu 2b: der Gesamtvorstand besteht aus

a) dem geschäftsführenden Vorstand (2a)
b) dem Frauenwart
c) dem Jugendwart
d) dem Ressortleiter für Leichtathletik
e) dem Spielwart
f) dem Pressewart
g) dem Protokollführer
h) dem Skiwart
i) dem Wanderwart
j) dem Zeugwart
k) dem Archivar
l) dem 3. Beisitzer
m) dem 2. Wirtschaftsführer
n) dem Veranstaltungswart


§ 11 Mitgliederversammlung

1.    In jedem Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshaupt-versammlung) durchgeführt werden.

Sie ist im ersten Kalendervierteljahr vom geschäftsführenden Vorstand einzuberufen.

2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durchgeführt werden:

    a)     auf Beschluss des Gesamtvorstandes, wenn die Interessen des Vereins es         erfordern.
    b)     wenn sie von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder         unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt werden.

3. Die ordentliche Mitgliederversammlung sollte folgende regelmäßigen Tagesordnungs-punkte behandeln:

a)     Tätigkeitsbericht des Vorstandes
b)     Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
c)     Entlastung des Vorstandes
d)     Neuwahlen
e)     Verschiedenes

4.  Zu jeder Mitgliederversammlung muss der Vorstand die Mitglieder des Vereins mindestens zwei Wochen vor Durchführung schriftlich oder durch Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung Mainz, Ausgabe Ingelheim" oder deren Rechtsnachfolger einladen.

Die Einladung muss die Tagesordnung enthalten.
Anträge zur Versammlung müssen 8 Tage vor dem Versammlungstermin dem 1. Vorsitzenden schriftlich zugegangen sein. Verspätete Anträge können durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung zugelassen und behandelt werden. Gegenstand der Beschlüsse können jedoch nur Punkte der Tagesordnung sein und die fristgerecht eingereichten Ergänzungsanträge.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Jede satzungs- und fristgerechte Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung be-schließt über:

1)     Genehmigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes
2)     die Wahl und vorzeitige Abberufung von Vorstandsmitgliedern - mit Ausnahme des     Jugendwartes
3)     die Wahl der Kassenprüfer
4)     die Wahl des Schlichtungsausschusses
5)     die Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen
6)     den Erwerb, die Belastung und die Veräußerung von Grundvermögen
7)     Satzungsänderungen, Änderungen der Vereinsjugendordnung
8)     Anträge des Vorstandes und der Mitglieder, soweit sie der Zustimmung der     Mitgliederversammlung bedürfen
9)     Auflösung des Vereins.

Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit wird die Abstimmung wiederholt. Danach entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, in dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.

Die Abstimmung erfolgt in der Regel durch Handzeichen.

Wird von einem anwesenden Mitglied geheime Abstimmung verlangt, so erfolgt die Stimmabgabe mittels Stimmzettel.

Beschlüsse über

1.    Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern
2.    Änderung der Satzung
3.    Auflösung des Vereins

bedürfen zu ihrer Gültigkeit eine Mehrheit von drei Viertel der Stimmen der erschienenen Mitglieder.

§ 13 Aufgaben und Beschlussfassung des Vorstandes

1.    Der Vorstand übt seine Tätigkeit im Allgemeinen ehrenamtlich aus. Bei Bedarf können
Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann nach Beschluss des Gesamtvorstandes ein hauptamtlicher Geschäftsführer und weitere Mitarbeiter  angestellt werden.


2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und sein Stellvertreter, der 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, wobei Wiederwahl möglich ist.

Jährlich wird die Hälfte der Vorstandsmitglieder neu gewählt und zwar

a) bei gerader Jahreszahl

    der 1. Vorsitzende
    der 1. Wirtschaftsführer
    der Spielwart
    der Protokollführer
    der Wanderwart
    der Archivar
    der 2. Beisitzer
    der Veranstaltungswart

b) bei ungerader Jahreszahl alle übrigen Vorstandsmitglieder

Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird der Nachfolger kommissarisch vom geschäftsführenden Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung eingesetzt.

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes anwesend sind.

Zur Beschlussfassung genügt einfache Stimmenmehrheit.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

5. Bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur Geschäftsführung kann die Mitgliederversammlung die Bestellung zum Mitglied des Vorstandes vorzeitig wiederrufen.

6. Der Vorstand bestimmt die Aufgaben des Geschäftsführers nach § 13, Nr. 1, Satz 2.

Er hat insbesondere folgende Aufgaben: Wahrnehmung der Kassengeschäfte, Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Führen der erforderlichen Unterlagen, Erstellung des Jahresabschlusses, des Haushaltsplanes und der Steuererklärung.
Überwachung des ordnungsgemäßen Einganges der Mitgliederbeiträge, Umlagen und Gebühren, verantwortlich für den Schriftverkehr.
Im Dezember eines jeden Jahres ist eine Inventur und eine Bestandsaufnahme des Wirtschaftsbetriebes durchzuführen.

Weitere Aufgaben können dem Geschäftsführer vom Vorstand zugewiesen werden.
Der Geschäftsführer kann vorstehende Aufgaben an weitere Mitarbeiter der Geschäfts-stelle des Vereins delegieren. Ihm obliegt die Kontrolle der korrekten Ausführung, der ihm vom Vorstand zugewiesenen Aufgaben.

7. Über die Mitgliederversammlungen und die Sitzungen des Gesamtvorstandes und des geschäftsführenden Vorstandes ist vom Protokollführer eine Niederschrift zu führen, in die der wesentliche Verlauf und die Beschlüsse aufzunehmen sind.

Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

8. Der Oberturnwart informiert den Vorstand über den gesamten Übungs- und Wettkampfbetrieb.

Er koordiniert die Veranstaltungen aller Abteilungen und kann bestimmte Aufgaben an die Abteilungen delegieren.

9. Der Vorstand kann im Rahmen einer Geschäftsordnung den einzelnen Amtsträgern Wirkungsbereiche zuweisen, in denen sie mit Unterstützung der Geschäftsstelle des Vereins für den Verein tätig sind.


§ 14 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt drei Kassenprüfer. Zwei Prüfer werden für die Dauer von 2 Jahren in geraden Kalenderjahren gewählt und ein Prüfer für die Dauer von 2 Jahren in ungeraden Kalenderjahren.  

Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Eine Wiederwahl ohne Unterbrechung ist nur einmal möglich. Die Kassenprüfer prüfen die Kassenführung und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über das Prüfungsergebnis und stellen (ggf.) Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

Sie sind verpflichtet, alle besonderen Wahrnehmungen und Mängel, die sich bei der Prüfung ergeben haben, anzuzeigen.
Bei Durchführung der Prüfung sind sie unabhängig und keinen Weisungen unterworfen und haben das Recht der jederzeitlichen Kontrolle aller Geschäftsvorgänge.

Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, ihnen jede gewünschte Auskunft zu erteilen.


§ 15 Ausschüsse

Zu seiner Beratung und Unterstützung kann auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes der Vorstand Ausschüsse aus sachverständigen Mitgliedern, oder - soweit es die Situation erfordert - Nichtmitgliedern, einsetzen.

Die jeweilige Zusammensetzung der Ausschüsse ergibt sich aus ihrer Aufgabenstellung.
Den Vorsitz führt in der Regel das zuständige Vorstandsmitglied.


§ 16 Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen. Es können im Bedarfs-falle durch Beschluss des Gesamtvorstandes neue Abteilungen gegründet werden. Die Abteilungen haben das Recht auf Eigenständigkeit und verantwortungsvolle Eigen-initiative, soweit dies nicht gegen die Interessen,  Satzungen oder des Vereinsrecht verstößt.

2. Jede Abteilung kann beim Gesamtvorstand den Beitritt des Vereins zu dem jeweiligen Fachverband beantragen.

3. Die Abteilungen können sich eine eigene Abteilungsordnung geben und im Bedarfsfalle eine besondere Abteilungsumlage erheben, die vom Verein verwaltet wird.

Der Gesamtvorstand hat dazu seine Zustimmung zu geben.


§ 17 Schlichtungsausschuss

Sofern erhebliche Meinungsverschiedenheiten in Vereinsangelegenheiten nicht anderweitig beigelegt werden können, steht es dem Betroffenen zu, sein Begehren dem Schlichtungsausschuss vorzutragen, dessen Entscheidung endgültig ist.

Die streitenden Parteien sind verpflichtet, sich dem Spruch zu unterwerfen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.    

Die Mitgliederversammlung wählt alle 4 Jahre die fünf Ausschussmitglieder sowie je einen Stellvertreter, die bis auf ein Mitglied vom geschäftsführenden Vorstand kein Amt im Vorstand oder in anderen Ausschüssen innehaben dürfen.

Der Schlichtungsausschuss wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Schriftführer, der über den Verlauf und den Beschluss eine Niederschrift anzufertigen hat.


§ 18 Haftpflicht

Für die den Mitgliedern aus dem Spiel- und Sportbetrieb, sowie bei geselligen Veranstaltungen entstehenden Körper- und Sachschäden oder Vermögensverluste auf fremden oder eigenen Sportstätten und in Baulichkeiten, haftet der Verein nicht. Jedes Mitglied ist jedoch im Rahmen einer über den Sportbund Rheinhessen bei der Versicherungsgesellschaft abgeschlossenen Sportunfall- und Haftpflichtversicherung versichert.


§ 19 Auflösung

2.    Ist der Verein außerstande, seinen Zweck zu erfüllen, so kann durch eine eigens dafür einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder seine Auflösung beschlossen werden.

3.    Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Stadt Ingelheim, die  es unmittel-bar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

4.    Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vereinsvermögen.

§ 20 Inkrafttreten der Satzung

1. Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am  27. November 2015  beschlossen und trat mit der Eintragung ins Vereinsregister am ...................... in Kraft.
Gleichzeitig erlöschen die Bestimmungen der vorhergehenden Satzung in der Fassung vom  11. März 1994.

2. Über alle in dieser Satzung nicht vorgesehenen Fälle entscheidet der Gesamtvorstand. Gegen diese Beschlüsse findet ein Rechtsmittel nicht statt. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Bingen.


Ingelheim, den 15. März 2016